Jonas Zschenderlein - Violine

„Jonas Zschenderlein brilliert bei dem technisch anspruchsvollen Werk. ’Das war hammermäßig’“ (Maria Ugoljew in der MOZ, 17.07.2016)

 

Jonas Zschenderlein fing im Alter von 5 Jahren an Violine zu spielen und entdeckte bereits mit 11 Jahren die Barockgeige für sich. Schon als Jugendlicher trat er mit professionellen Barockensembles auf und gründete eigene Ensembles („Concerto +14“ sowie „4 Times Baroque“).

Von 2008 bis 2014 war Jonas Mitglied und alternierender Konzertmeister des Jugend-Barockorchesters Bachs Erben, welches meist ohne Dirigenten auftritt und von Mitgliedern der Akademie für Alte Musik Berlin betreut wird.

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2012 in Bonn wurde er mit dem Barockensemble „Concerto +14“ als Stipendiat in die 57. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen.

  

Gegenwärtig konzertiert er, auch als Solist oder Konzertmeister, mit international bekannten Ensembles und Kammermusikformationen aus Europa, darunter Bachakademie Stuttgart, Anima Eterna Brugge, The English Concert, Dunedin Consort, Dorothee Oberlinger mit ihrem Ensemble 1700, Balthasar Neumann Ensemble und Il Pomo d’Oro. Konzertreisen führten ihn durch ganz Europa, sowie nach Japan, Korea, China, USA, Kanada und Südamerika. Auftritte als Kammermusiker oder Solist in Carnegie Hall, Wigmore Hall, Barbican Centre, Concertgebouw Amsterdam, Musikverein Wien, Philharmonie de Paris und in fast allen bedeutenden Konzertsälen Deutschlands.

 

1995 in Koblenz geboren, war Jonas von 2009 bis 2013 Jungstudent an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Ariadne Daskalakis. Danach studierte er bei Prof. Susanne Stoodt an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt.

Zu seinen Lehrern auf der Barockvioline zählten François Fernandez, Petra Müllejans und Richard Gwilt.

 

Zusammen mit dem Cembalisten Alexander von Heißen nahm er eine CD mit Werken von Bach, Corelli, Westhoff und Montanari auf, welche 2018 unter dem Label deutsche harmonia mundi veröffentlicht wird.

 

Er spielt eine nicht datierte, anonyme Violine, welche in ihren meisten Teilen Italienisch ist und um das Jahr 1750 gebaut wurde.

 


 

ENGLISH

 

‘Jonas Zschenderlein was brilliant in this technically demanding piece. “It was breathtaking”’ (Maria Ugoljew in MOZ, 17 July 2016)

 

He started to play the violin at the age of 5 and with only 11 years old he began to play the baroque violin. Already as a teenager he was playing with professional early music groups, and founded his own ensembles „Concerto +14“ and „4 Times Baroque“.

Between 2008 and 2014 he was leader of the youth baroque orchestra ‘Bachs Erben’, which performs without a conductor and is coached by members of the Akademie für Alte Musik Berlin.

  

Jonas plays regularly with many early music ensembles throughout Europe, such as Bachakademie Stuttgart, The English Concert, Dunedin Consort, Dorothee Oberlinger (Ensemble 1700), Anima Eterna Brugge, Balthasar Neumann Ensemble, and Il Pomo d’Oro, and he is in frequent demand as leader. He has performed – both as soloist or leader – at the Carnegie Hall, Wigmore Hall, Barbican Centre, Concertgebouw Amsterdam, Musikverein Wien, Philharmonie de Paris and in nearly all the major concert venues in Germany.

 

Born in Koblenz/Germany in 1995, Jonas Zschenderlein studied from 2009 until 2013 with Prof. Ariadne Daskalakis and Sebastian Gottschick at the University of Music and Dance (Hochschule für Musik und Tanz) in Cologne. From 2013 until 2014 he was taught by Prof. Susanne Stoodt at the University of Music and the Performing Arts (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst) in Frankfurt am Main.

Important influences during lessons on the baroque violin included François Fernandez, Petra Müllejans and Richard Gwilt.

 

Together with harpsichord player Alexander von Heißen he has recorded a CD with violin sonatas by Bach, Corelli, Westhoff and Montanari, which will be released for the label deutsche harmonia mundi/Sony in 2018.

 

 

He plays a violin built by an anonymous maker in northern Italy (Bologna) around 1750.